Arbeitsrecht

 

Kündigungsschutzklage

Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen ab Erhalt der Kündigung beim Arbeitsgericht erhoben werden, anderenfalls wird die Kündigung wirksam.

Kündigungsschutz besteht, wenn das Beschäftigungsverhältnis seit mindestens sechs Monaten besteht, mithin die Probezeit beendet ist, und der Arbeit­geber mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt und die Kündigung sozial ungerechtfertigt ist. Sozial ungerechtfertigt ist eine Kündigung, wenn die Gründe nicht in der Person oder in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen, oder die Kündigung nicht durch dringende betriebliche Erfordernisse berechtigt ist. Bei einer betriebsbedingten Kündigung hat der Arbeitgeber eine Sozialauswahl vorzunehmen.

Bei einem besonders schweren Fehlverhalten des Arbeitnehmers, wie z.B. unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeitsstelle oder Beleidigung des Arbeitgebers, ist eine verhaltensbedingte Kündigung in Form der außerordentlichen Kündigung möglich. In der Regel hat der Kündigung eine Ab­mahnung vorauszugehen.

 

Abfindung

Eine Abfindung infolge einer Kündigung ist nur in seltenen Ausnahmefällen gesetzlich vorgesehen, wobei sich gesetzliche Anspruch in der Regel auf 0,5 des monatlichen Bruttoentgelts pro Jahr des Bestehens des Arbeitsvertrages beziffert. In den meisten Fällen findet jedoch zwischen dem Arbeit­geber und dem Arbeitnehmer im Rahmen von Vergleichsverhandlungen ein Aushandeln der konkreten Abfindungszahlung statt.


Im Bereich des Arbeitsrechts beschäftigt sich Rechtsanwältin Patrizia Klein mit Kündigungsschutzklagen und Abfindungen



Da im Arbeitsrecht eine Abfindung nur in seltenen Ausnahmefällen gesetzlich vorgesehen ist wenden Sie sich bei Fragen an Rechtsanwältin Patrizia Klein in Euskirchen